Das WordPress Upgrade war (nach über 2 Jahren? Kann das sein?!) längst überfällig — der Sprung von 2.6 auf 3.0 ist doch schon deutlich.
Für den “neuen” Look habe ich übrigens das Delicate Theme von NattyWP etwas modifiziert.
Nachdem ich nun einige Zeit glücklich mit meinem 13″ Mac Book Pro bin, stellte sich das Verlangen nach einem “angemessenen” stationären Sichtgerät ein — 13″ sind auf Dauer doch ein wenig klein.
Unter “angemessen” schwebte mir vorallem ein großes Display vor. Nichtnur um ausreichend Platz zum Arbeiten zu haben, sondern um auch mal entspannt einen Film zu schauen. Nach einigem hin und her kristallisierten sich Appels Cinemadisplay und das Dell U2711 als Kandidaten heraus. Beides 27″ Displays mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel. Also quasi doppelt so groß wie das 13″ Display des Notebooks. Ursprünglich war noch das Samsung P2770HF als preisgünstige Alternative mit dabei. Aber letztlich wars dann doch nix (siehe ProAdviser Testbericht — Stichwort “hörbares Brummen“).
Auf dem Papier liegt der Dell vorn. ZDNet hat den Apple und den Dell getestet. Der Dell punktet vor allem bei den Anschlüssen. Ausser Gardena lässt sich so ziemlich alles anschließen. Auch liegt er preislich deutlich unter dem Apple. Inklusive der benötigten Adapter (Mini Display auf Display Port) landet man bei etwa 715,- EUR — das entspricht ca. 75% des Preises für den Apple.
Die Bildqualität von beiden geht voll in Ordnung. Es sind die persönlichen Vorlieben, die letztlich entscheiden. Der Dell kann richtig Hell. So dass es wehtut. Der Apple hat im Gegensatz zum Dell ein Glossy Display. Das spiegelt natürlich.
Unterm Strich finde ich aber, dass das Bild des Apples deutlich angenehmer zu betrachten ist. Es ist brillianter und knackiger (klar, ist ja auch glossy). Beim Dell hatte ich leider den Eindruck, dass durch das matte Display ein “Grieseln” entsteht. Schwer das zu beschreiben. Man sieht deutlich die “Mattscheibe”, was vom eigentlichen Bild dahinter ablenkt und schnell ermüdend ist.
Das Spiegeln beim Apple ist sicher Geschmackssache (das Bild oben ist gephotoshopt — so schlimm spiegelt er nun auchwieder nicht), ich finde es aber erträglich.
Was bringen die Displays sonst noch so mit? Wie gesagt, der Dell lässt in Punkto Anschlüsse keine Wünsche übrig. Ausserdem bring er einen 4-fach USB-Hub und einen mehrformatigen Cardreader mit.
Beim Apple sieht es da etwas ärmlich aus: 3-fach USB. Ende. Aber es sind eine iSight Kamera und ein paar ordentlicher Lautsprecher integriert.
Der Apple ragt aber mit seinem Plug-and-Play Konzept heraus: mit einer Kabelpeitsche (Power Connector, USB, Mini Display) wir das Mac Book angeschlossen. Fertig. Beim Dell muss man hingegen einen kleinen Kabelsalat anrichten.
Für mich taugt der Apple mehr. Als wichtigstes Kriterium punktet der Apple beim Bild. Deswegen kauft man sich ja auch ein Display. Ob man deswegen soviel Geld mehr ausgeben soll, war für mich keine leichte Entscheidung. Berücksichtigt man aber noch die kleinen Nettigkeiten, dann ist es nicht mehr so schwierig. Aber knapp.
Apple vs. Dell 1:0 (n.V.)
Bei der Auflösung von 2560 x 1440 bekommt man z.B. in Ableton Live locker 27 Spuren auf den Schirm, (jenachdem wie groß man den Browser aufzieht — ohne Browser sind’s 31 Spuren + Master). Lecker!
In der c’t 01/2011 wurden die Displays ebenfalls getestet. Hier deren Fazit:
Das Cinema Display ist vor allem für Nutzer interessant, die mit Apple-Rechnern arbeiten. Es fügt sich optisch nahtlos in die Produktfamilie ein und lässt sich unter Mac OS bequem am Rechner einstellen. In Sachen Verarbeitungsquallität und Aussehen sticht das Cinema Display die übrigen Testkandidaten aus. Im Alltag erweisen sich die spiegelnde Displayoberfläche und die wenigen mechanischen Verstellmöglichkeiten aber als Manko.
Cineasten dürften sich bei den Dell-Monitoren darüber freuen, dass deren HDMI-Eingänge gängige HD-Formate akzeptieren. Dank recht kurzer Reaktionszeiten eignen sich Dell-LCDs auch zum Spielen.
[...] Braucht man nur einen Office-Knecht mit viel Platz auf dem Desktop, lohnt sich ein Blick auf Dells U2711, der mit einer guten Bildqualität und dem geringsten Preis im Testfeld aufwartet.
Dem bleibt nicht viel hinzuzufügen. Wie schwer die fehlenden Einstellmöglichkeiten und die Spiegelungen beim Apple das Arbeiten behindern, muss jeder selbst wissen. Mich stört beides überhaupt nicht.
Nettes Video von einem Vortrag, der auf den Qt Dev Days 2010 gehalten wurde.
Nachdem vor rund 10 Tagen das SoundPrism von Audanika das Licht der Welt erblickt hat, gibt es seit vorvorgestern (?) ein weiteres Musik Interface, welches das Musizieren zu erleichtert: Seline HD. Letzteres sieht aus wie ein “Skalenfiltermakro”. D.h. man kann den 16 verfügbaren Tasten mehr oder weniger beliebige Tonhöhen zuweisen. Wie das im Quartet klingt, zeigt das iPad Orchestra.