Archiv für Januar 2010

Qt Octave

Mittwoch, 13. Januar 2010

Wenns im Büro oder Labor mal wieder eng wird mit Matlab Lizenzen: Qt Octave geht auch.

Das Apple Prinzip und der Wurm

Montag, 11. Januar 2010

Apple hat schon eine faszinierende Produktpolitik: Plug’n'Play at it’s best. Alle Apple Produkte scheinen nahtlos und ohne Probleme miteinander zu funktionieren. Allerdings scheint das ausschließlich für von Apple selbst hergestellte oder durch Apple zertifizierte Geräte zu gelten. Und das lässt sich der Obstmann lecker bezahlen.

Ich selbst habe einen iPod Touch 2G und am Wochenende viel “Spaß” damit gehabt. Zunächst hatte ich nach einer Alternative für iTunes gesucht. So schön nämlich das enge Zusammenspiel von iTunes auf dem Notebook und dem iPod zu Anfang ist, so nervig wird es mit der Zeit. Ursache ist die automatische Synchronisation, wenn dem Gerät so langsam der Speicher ausgeht. Freund iTunes synchronisiert nämlich immer die komplette MediaLibrary. Wenn ich nur bestimmte Alben/Tracks auf dem iPod haben will, muss ich mir Playlisten anlegen. Oder aus der Library löschen. Ist irgendwie um zwei Ecken gedacht, oder?
Alternativen zu iTunes
gibt es auch nicht wirklich, was daran liegt, dass das Protokoll mit dem Daten zwischen Rechner und iPod ausgetauscht werden, nicht offen ist. Anscheinend ist das Reverseengineering derart nervig, dass das OpenSource Projekt Songbird (eine der möglichen iTunes Alternativen) die Unterstützung für iPods über Bord geworfen hat (und stattdessen eine Schnittstelle zu iTunes - WTF?! - bietet).

Gut, also weiter iTunes benutzen, das mich übrigens schon seit geraumer Zeit darauf hinweist, dass es ein Firmware Update gibt. Fein! Mach ich. Kostet rund 4 EUR. Aus Sicht von Apple kann ich nur sagen: genial! Die meisten anderen Firmen bieten Firmware Updates kostenlos an. Apple definiert aber seine Firmware zu einem “OS” um, und legt für ein Software Update einen Preis fest, der für die meisten Nutzer unter der Schmerzschwelle liegen dürfte. Bei geschätzen 25 Mio. iPhone-OS Geräten weltweit kommt da ein ordentlicher Batzen Geld zusammen.

Genauso “genial” ist die Geschichte mit den Zubehörgeräten. Irgendwann braucht so ein iPod ja mal Strom. Bis jetzt hatte ich das kleine Teil immer an irgend einen Rechner der grade an ist gesteckt. Auf die Dauer aber doof. Wer jetzt denkt, dass man einfach ein universal USB-Ladegerät benutzen kann, der hat die Rechnung ohne den Obsthändler gemacht. Der Hersteller meines USB-Adapters geht zumindest davon aus, dass sich an die USB 2.0-Specs gehalten wird. Darin wird festgelegt, dass ein USB-Endgerät prinzipiell 100mA Strom beziehen darf (eine sog. Unit Load). Geräte mit erhöhtem Energiebedarf starten mit einer Unit Load und dürfen laut Spec dann bis zu fünf Unit Loads anfordern. D.h. ein USB-Poweradapter, der 500mA liefert, liefert den maximal erlaubten/spezifizierten Strom.
Und Apple? Der iPod Touch braucht natürlich mehr (nämlich 1000mA), so dass normale Geräte nicht funktionieren und man sich den schönen Apple USB-Poweradapter kaufen muss. Dass der nicht grade preisgünstig ist, versteht sich von selbst.

Nach diesem Wochenende bestärkt mich immer mehr der Eindruck, dass es sich bei Apple um eine Techno-Sekte handelt. Zugegeben, die Hardware ist ausnahmslos sexy, aber offensichtlich erkauft man sich das mit Inkompatibilität zum rest der Welt. Sorry Apfelmann, für mich war’s das.

Kino Kino Kino

Samstag, 09. Januar 2010

Was macht man wenn’s draussen schneit und dunkel ist? Genau: ab ins Kino — da ist’s zwar auch dunkel, aber es schneit nicht. Ausserdem gibt es ja grade ein paar (scheinbar hoffentlich) interessante Filme.

Zum Beispiel den neuen Film von Fatih Akin: Soul Kitchen. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber so richtig gut fand ich den Film jetzt nicht. Schlecht ist er aber auf keinen Fall. Nur zündet er nicht richtig. Auf der einen Seite hat er köstlich überzeichnete Charaktere (Zinos Bruder und dessen “Gang”), Szenen (wie z.B. das Finanzamt gefickt wird) und Gastauftritten (Jan Fedder!). Die Handlung kittet die Aneinanderreihung von Klamauk dann aber nicht immer wirklich überzeugend zusammen.  So z.B. Nadine: wofür ist die da? Für meinen Geschmack hätte man die Charaktere jedenfalls noch ein wenig mehr überzeichnen können und den ganzen Film etwas schneller und dramatischer machen können. Trotzdem: mit Popcorn und Cola keine verschenkte Zeit im Kino.

Mächtig gehypt wird grade auch Das Kabinett des Dr. Parnassus da es der Film ist, während dessen Dreharbeiten Heath Ledger verstorben ist.

Richtig gespannt bin ich auf Die Schachspielerin und Das Fischkind. Aber wann ob die in Erfurt laufen werden, ist fraglich, oder? Oder?

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Mittwoch, 06. Januar 2010

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