Surfin’
Samstag, 10. Januar 2009
Eliot Lipp Goes Outside from stay puft on Vimeo.
Lustiges Plingplong @ 2:10
Eliot Lipp Goes Outside from stay puft on Vimeo.
Lustiges Plingplong @ 2:10
Hab vor lauter Bastelei lange nicht mehr bei CDM vorbeigeschaut. Sträflichst! Denn dort sind ein paar coole Monome Videos angespült. Ausserdem scheint den lieben Peter auch mal wieder die Frage zu jucken, wie Computer Music in Zukunft aussehen wird. Ein Statement, das ich äusserst interessant finde, möchte ich mal kurz wiedergeben:
In some ways, there’s a parallel to DJing, in that he’s manipulating music at a large scale. But, of course, the musical result is different, because of the array of techniques – well beyond what most DJs would use. It’s sort of like live composition, at a higher level. It is a performance, but it’s not a performance at the level traditionally associated with playing an instrument – we’re controlling more elements at once, by making them as a set of interactive compositions.
In other words, this is “interactive music,” the term most associated with game music.
[http://createdigitalmusic.com/2009/01/09/video-demo-pages-in-monome/]
Das geht so ziehmlich in die Richtung, in der ich auch denke. Musizieren wird mehr oder weniger zu einem interaktiven Spiel. D.h. dass sowohl jemand, der von Musimachen keine Ahnung hat, nach kurzer Zeit (Zero to Flow Time) mit jemandem mithalten kann, der diesbezüglich etwas mehr auf dem Kasten hat.
Sicherlich kann man es auch auf den neuen Interfaces zu einer gewissen Virtuosität bringen:
blue and yellow from edison on Vimeo.
Daedelus Darling from stay puft on Vimeo.
Das Zusammenlöten der Potis war nochmal ein “Spaß” und hat etwas länger als gedacht gedauert. Gemultiplext ist da deshalb noch nix.
Dafür funktioniert die Buttonmatrix jetzt sendenderweis komplett über Midi — d.h. jeder Button der Matrix ist ein Toggle Button. Wenn man ihn drückt wird für den entsprechenden Controller der Wert 127 beim erneuten Drücken der Wert 0 usw. gesendet.
Für “Speaker On/Off” und “X-Fade A/B” eines Tracks in Ableton Live klappt das auch super. Die anderen beiden Knöpfe “Arm” und “Cue/Solo” hören aber nur auf 127. D.h. man kann ihnen von aussen nicht per 0 sagen, dass sie gefälligst auf “off” gehen sollen.
Das Live Handbuch hat mir jetzt auf Anhieb nicht verraten, wie ich das mappen kann. Was nu? Ich könnte ja natürlich die Buttons erstmal hart zuordnen. So dass also bestimmte Buttons togglen, andere wiederum nur 127 senden. Oder ich könnte versuchen, das ganze via Ableton Midi Remote Script zu mappen. In dem Zusammenhang wahrscheinlich sehr interessant: http://blogs.bl0rg.net/netzstaub/2008/08/15/writing-ableton-control-surface-scripts/
Nächster erreichter Meterkiesel: Potentiometer via MIDI in Live benutzbar. Kleiner Verbesserungsbedarf besteht noch bei der Berechnung des Werts, der gesendet werden soll, da der abundzu etwas zappelt. Das liegt vermutlich daran, dass ich den vom Poti generierten Wert einfach dividiere und nach int caste, um auf den Wertebereich 0..127 zu kommen. Eine Einfache Glättung (Mittelwertbildung) hilft da nicht wirklich. Wahrscheinlich muss ich da noch etwas Handarbeit einbringen (… wer ruft da “Hack”? “Lookuptable”!).
Nächster, und letzter, Prototyping Schritt ist jetzt, alle 40 Potis zu multiplexen. Mal sehen, evtl. klappt das heute sogar noch. Dann hätte ich alle Einzelteile zusammen, um mich dann ans Zusammenbauen und vorallem an die Entwicklung der Software zu machen.
Jetzt fahr ich aber erstmal in den Baumarkt. Brauch dafür ja eine Bastelplatte.