Archiv für September 2007

Diplomatik 001

Freitag, 14. September 2007

dplnet001

Neues Label neues Glück. diplomatik.net hat seine Pforten geöffnet und beginnt mit einem Sampler. Nett vor allem

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WFS Authoring

Mittwoch, 12. September 2007

Wouter Snoei hat vor einiger Zeit mal ein Tool zum Erzeugen von WFS-Szenen gebaut. Screenshots.

Über den Orbiter gestolpert

Mittwoch, 12. September 2007

Orbiter - Interactive Sound Environment - aus Kassel. Sehr coole Idee! Nur schade, dass die beiden nicht mehr drüber schreiben ( z.B. über das Interaktionsgedingel - wird die Geste des Nutzers erkannt, oder gibt es irgendwelche Hilfsgerätschaften). Aber nur 6-Kanal-Audio. Da muss WFS an den Start!

Zero to Flow Time

Montag, 10. September 2007

Letzte Woche hat Yamaha den Testlauf des TENORI-ON in U.K. gestartet. Im Rahmen des Release gabs letzten Dienstag auch ein Launch-Event in London. Gary Kibbler war dort und beschreibt seine Eindrücke auf CDM; wo auch sonst. Abgesehen davon, dass es eben um das(?) TENORI-ON geht, hat Gary einen schön griffigen Terminus kreiert: die Zero to Flow Time (ztft). Die ztft wird - so sie es nicht bereits ist - die Maßeinheit aller zukünftigen Musical User Interfaces sein.

(heftige Abschweifung vom Thema …)
Interessanter Weise erwähnt er im gleichen Artikel das Guitar Hero Phänomen. Also jene Beobachtung, die ich auch an mir machen konnte, dass Guitar Hero Spieler das Gefühl haben wirklich Musik zu machen - und sie tun’s ja in der Tat auch irgendwie. Da ich früher Gitarre gespielt habe, fand ich damals die Idee mit so einem Controllerchen Gitarrensounds zu triggern, eher absurd. Aber es fühlt sich wirklich gut und direkt an und wird mit zunehmender Schwierigkeit immer echter. Und die ztft war bei mir extrem kurz.

Guitar Hero hat neben den oben genannten Dingen noch eine, aus einer anderen Perspektive betrachtet, mindestens ebenso interessante Seite: es ist ein wirtschaftlich äußerst erfolgreiches Produkt.

Dies alles wird meiner Meinung nach extremen Einfluß darauf haben, wie “Musikinstrumente” zukünftig aussehen werden. D.h. das “ernsthafte” Musizieren, bei dem man ein Instrument mühsam erlernen muss, nur um beispielsweise auf einem Fest einen Gassenhauer zum mitgrölensingen anzustimmen, wird durch ebensolche “Spiele” zurück gedrängt werden. Also quasi Karaoke nur eben nicht für Gesang, sondern für andere mehr oder weniger beliebige Facetten des Musizierens. Karaoke ist extrem erfolgreich. Guitar Hero ist extrem erfolgreich. Wie sehen die nächsten erfolgreichen Musikspiele aus? Electroplankton? Gibt es schon ein DJ-Spiel?

Man könnte jetzt aber auch - ganz Henne-Ei-Mäßig - zuerst solch ein “ernsthaftes” Musikinstrument Ding entwerfen. Quasi mit der Zielstellung die ztft zu minimieren und die musikalischen Freiheiten dabei möglichst maximal zu halten. Denn Gary lässt es in seinem Artikel durchscheinen, und ich denke jeder elektronische/virtuelle Musikant kennt das: Man muss sich erst seine Arbeitsumgebung zurecht basteln. Controller programmieren. Controller verkabeln. Plug-Ins laden. Midi beibringen. (Wohl dem, der eine alleskönnende default Projekt-Datei hat!)