CeWeritis
Seit dem Urlaub liegen noch ein paar Fotos hier herum, die ich gerne als Poster an der Wand hätte - ich muss sie aber erst noch etwas nachbearbeiten. Wegen des Ausbelichtens der digitalen Bilder habe ich mich beim innerstädlichen Fotofachgeschäft erkundigt und erstaunliches erfahren: Es sei prinzipiell egal, wo man seinen Auftrag zum Ausbelichten abgibt. Letztendlich lande alles bei CeWe. Viele (Groß-)Labore hätten den Umstieg auf Digitaltechnik verschlafen und wären pleite gegangen. Auch er würde die Bilder dort nur hochladen - ich könnte das ebensogut selber tun.
Gesagt getan. Fast.
Wenn man sich soweit durch die CeWe-Site geklickt hat, bis man zum Download der CeWe Digitalfotos Software gekommen ist, muss man feststellen, dass es nicht eine Software gibt, sondern sage und schreibe 55 Versionen - von amazon bis Vevido. Nur der naive Nutzer würde jetzt annehmen, dass die Preise für ein und das selbe Produkt, z.B. ein 30×45 Poster, das gleiche kosten würde. Tatsächlich macht der Preisunterschied mehrere Euros aus. So bekommt man bei dm, Kaufland oder Müller das Poster für 3,28 EUR nach Hause geschickt. Beim Fotoservice von amazon oder Neckermann kommt das ganze 6,98 EUR. Bei Onlinebilder24 7,98 EUR, bei Saturn 8,68 EUR und bei Fototreff 9,98 EUR. Unglaublich, dass man für das gleiche Produkt mehr als das Dreifache bezahlen darf, wenn man es beim “falschen” Dienstleister in Auftrag gibt.
Der MediaMarkt fällt übrigens etwas aus der Reihe: Deren Fotobuch kommt von CeWe - die einzelnen Bilder und Poster allerdings von Fuji. Hier kostet das Poster 3,26 EUR. Bei Rossmann, die auch von Fuji ausbelichten lassen 4,38 EUR.
Bei Pixelnet von ORWO kostet das Poster 5,58 EUR und man hat die Wahl zwischen matt und glänzend.
Bilderservice-test.de listet übrigens die großen Labore auf und berichtet noch etwas zur Qualität.
Fazit: Mal CeWe (via dm) vs. Pixelnet testen.
