Midi In Teil 2

Heute hab ich mich der MIDI-In Geschichte gewidmet. D.h. als erstes die Schaltung aus dem Arduino Forum aufgebaut. Leider hat sich dann aber heraus gestellt, dass die so garnicht funktioniert. Problem ist der 100k Widerstand, der die Basis des Optokopplers mit Masse verbindet. Wenn man den weg nimmt, funktionert’s. Naja. Fast. Oder: bedingt. Der Widerstand hat nämlich den Zweck, den 4N28, von dem ich zufällig auch noch welche da hatte, ich glaube von diesem Roboter, den ich nie gebaut habe, gewissermaßen zu pimpen. Der 4N28 ist nämlich nicht wirklich schnell genug, um MIDI Daten zu übertragen.

Wenn man den Widerstand nun also weg lässt, kommt es zu Problemen, wenn viele Messages gesendet werden. Das waren bei mir z.B. CCs von einem Slider oder AfterTouch Values. Wenn man nur einzelne Note On und Note Off Messages verschickt, funktioniert es eigentlich ganz gut. Der Trick soll nun sein, eben die Basis des Optokopplers über einen Widerstand an Masse zu hängen. Den Wert, der zwischen 47k und 1M liegt, soll man empirisch ermitteln. Klappt aber nicht. Ein wirklich bzw. halbwegs brauchbares Ergebnis gibt’s nur, wenn man den Widerstand komplett raus nimmt.

Erstmal zum Weiterbauen und Testen reicht es ja auch so. Aber spätestens, wenn ich Werte am laufenden Band  empfangen will, muss da eine Alternative her. Habe einige Schaltungen ([1], [2]) gesehen, die einen 6N138 verwenden.

Auf der Softwareseite gibt es für den Arduino eine Midi Library.

Hinterlasse eine Antwort